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Ehre wem Ehre gebührt – Geschichte der Seevilla – Teil 2

Kommerzialrat Johann Maislinger, Gründer der Maislinger KG, Erbauer der Käserei Maislinger und des Hotel Seevilla in Altaussee, wird heuer am 31. Juli 2017 stattliche 97 Jahre alt. Johann Maislinger, oder Opapa wie er in unserer Familie genannt wird, ist mittlerweile schon 4-facher Ururgroßvater.

Johann Maislinger ist nicht nur eine Persönlichkeit zu der man aufblickt, sondern auch, nach wie vor, ein weltoffener und weiser Ratgeber wenn es um die Belange des

Unternehmens geht. Er kann stolz auf ein sehr erfolgreiches Arbeitsleben zurückblicken in dem er mehr als 60 Jahre, fast aus dem Nichts, etwas geschaffen und entwickelt hat. Nicht nur im

Maislinger Johann mit Enkel und Urenkel

Maislinger Johann mit Enkel und Urenkel

Unternehmen sondern auch in der Politik war er stets bemüht die Interessen der Käserei-Betriebe zu vertreten, wurde unter anderem zum Bundesinnungsmeister gewählt und mit dem Ehrentitel Kommerzialrat geehrt.

Nach wie vor ist Opapa ein Gesellschafter und Namenspatron der Maislinger-Gulewicz GmbH & Co KG. Faszinierend ist dabei die Art und Weiße in der er uns unterstützt: Er ist sicher einer der kritischsten Gäste der Seevilla, hilft bei Entscheidungen und hält auch mit seiner Meinung nicht hinterm Berg. Für Ihn war stets das Wohl des Betriebes oberste Priorität und demnach war auch immer sein Handeln. Viele Rückschläge und Enttäuschungen musste er ertragen doch fand er immer einen Ausweg – und davon kann er Geschichten erzählen, viele Geschichten von Auseinandersetzungen mit Kollegen oder sogar auch Ministern. Dafür wird er sehr geschätzt.

„Hast du einen jungen Menschen davor bewahrt, Fehler zu machen, dann hast du ihn auch davor bewahrt, Entschlüsse zu fassen.“ John Erskine

Dieses Zitat beschreibt unseren Urgroßvater doch recht gut. Er merkt an, gibt Ratschläge und doch lässt er gewähren. Er führt die Menschen an deren Fehlentscheidungen heran, freut sich über dessen Bereinigung und würde nie einen ausgemerzten Fehler nachtragen – nur ungelöste Irrtümer behagen ihm ganz und gar nicht.

Humorvoll, herzlich, großzügig, ehrenhaft, kritisch, weitsichtig, weltoffen und vor allem familienverhaftet sind jene Attribute die seine Person am besten beschreiben. Es lässt sich trefflich mit ihm über Politik und Wirtschaft diskutieren und so wird ein kurzer Besuch oder Telefonat zu einer mehrstündigen Unterredung – vor allem wenn er eine seiner Geschichten zum Besten gibt und der Zuhörer, ob der Verschlungenheit kaum noch zu folgen vermag, erst am Schluss der Zusammenhang sich ergibt und die Geschichte womöglich in einem Satz erklärt gewesen wäre, wüsste man doch das Umfeld nicht.

Danke Opapa für all das was du für uns bist!