Navigation

Die Zirbe – Alleskönner und Wunderbaum aus den heimischen Alpen

Zum Trinken, zum Schlafen und als Medizin! – Die Zirbe ist vielseitig einsetzbar

Die Zirbel wächst in den heimischen Bergen und ist ein natürlicher Alleskönner. Die robusten Bäume werden bis zu 1.000 Jahre alt und ihr Holz und ihre Blüten und Zapfen sind vielseitig zu verwenden. Ihr positive Wirkung war unseren Vorfahren schon lange bekannt, ist nun aber auch wissenschaftlich bestätigt.

Was schon vor Jahrhunderten die Bauern wussten, ist jetzt wieder in Mode. Bereits damals wurden die Kinder wegen der beruhigenden Wirkung der Zirbe, in Zirbenholzwiegen gelegt. Heute boomen natürliche Materialien wieder und der Möbelbau mit Zimmern aus Zirbenholz oder Pölster gefüllt mit Zirbenspänen liegen absolut im Trend.

Positive Wirkung und Verwendung in der Medizin

Die Zirbe bewirkt hier die Reduzierung der Herzfrequenz, dies wurde wissenschaftlich bewiesen. Studien ergaben, dass sich das Herz mit Hilfe der Zirbel bis zu einer Stunde Arbeit pro Tag erspart. Die mit Zirbenspänen gefüllten Pölster haben nicht nur einen dekorativen und wohlriechenden Nebeneffekt, ihr Duft sorgt im Schlafzimmer ebenfalls für Beruhigung und Wohlbefinden. In der Medizin wird sie ebenfalls eingesetzt. Ein Enzym das sich im Holz und im Öl befindet verwendet man zur Abtötung von Krebszellen.

Die Zirbelkiefer in den österreichischen Bergen

Bei uns in Österreich kommt die Zirbe vorwiegend in den Hohen Tauern und im Ennstal bis herein ins Ausseerland vor. Je nach Witterung blüht der Baum in der Zeit von Ende Mai bis zirka Ende Juli.

Die bekanntesten Produkte sind das Zirben Öl für Duftlampen oder Saunen sowie der beliebte Zirbenschnaps.

Zirbenzapfen sind ein begehrter Rohstoff für viele Produkte, ganz besonders für den Zirbenschnaps.

Die begehrten Zapfen für den Schnaps!

Seltene Zapfen für den Schnaps

Die Zapfen für den Schnaps zu ernten ist jedoch nicht einfach, da die begehrten Bäume erst ab einer Seehöhe von 1.400 m bis 2000 m gut gedeihen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass die Zirbenbäume meist auf Almen wachsen und deren Besitzer die Zapfen selbst ernten.

Hat man ein paar Zapfen für ein gutes Tröpfchen ergattert, muss schnell gehandelt werden, da sie bei falscher Lagerung harzig werden und das den Geschmack des Schnapses beeinflusst. Die optimale Haltbarkeit erreicht man bei kalter, dunkler Lagerung.

Zubereitung des Zirbenschnaps

Je nach Rezept und Größe der Zirbenzapfen werden ca. 3 bis 4 Stück in 1 cm große Scheiben geschnitten. Die geschnittenen Zapfen werden dann in ein großes verschließbares Glasgefäß gegeben und mit Alkohol (z.B. Ansatzkorn) und Zucker vermengt. Dieses Gemisch lässt man an einem hellen Platz zwei Wochen stehen und seiht es anschließend ab. Nach weiteren zwei Wochen Ruhen ist der Zirbenschnaps fertig.

Die Auszeichnung zum Qualitätszirbenschnaps

Dass dies jedoch nicht jeder kann, ist bewiesen. Alljährlich findet, im Oktober, auf der Knödelalm in Kainisch, ein Zirbenschnapswettbewerb statt. Hier kann sich jeder anmelden, der seinen „Selbstangesetzten“ bewerten lassen möchte. Die besten Schnäpse dürfen sich dann als „Qualitätszirbenschnaps“ bezeichnen.

Urlaub in den österreichischen Bergen

Im Hotel Seevilla setzen wir sowohl in unseren Zimmern als auch bei den Wellness-Anwendungen und in der Küche auf die natürliche Kraft der Zirbe. Senden sie uns Ihre unverbindliche Anfrage und erleben Sie die wundervolle und idyllische Landschaft des Ausseerlandes.