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Osterpinzen selbst gemacht!

Zahlreiche Bräuche rund um das Ausseer Osterfest

Bunte Ostereier, Osterhasen und das Osterlamm sind liebgewonnene Bräuche des Familienfestes. Mit der Palmweihe am Palmsonntag beginnt der Reigen und schließt sich mit dem Osterfest. Der dabei geweihte Ausseer Palmbuschen besteht aus acht Ingredienzien (Salweide vulgo Palmkätzchen, Wacholder, Heidekraut alias Sendl, Eibe, Sadebaum auch Senfte genannt, Buchsbaum,

Palmbuschen

Palmbuschen

Weidenrute und ein Haselnuss-Stecken). Er schützt Mensch, Tier und Pflanze vor Unbill und beschert Gesundheit und reiche Ernte. Der Osterhase ist seit 1682 schon ein Begriff. Wegen seiner Fruchtbarkeit wird er als Symbol des Lebens und als Hinweis auf die Auferstehung gesehen. Wie der Hase zum Eierverstecken gekommen ist, ist allerdings unklar.

Eine Köstlichkeit darf am Karsamstag im Weihkorb auf keinen Fall fehlen – der Osterpinzen.

Hier ein Rezept für Osterpinzen:

Zutaten
100 g Butter,
1 Pkg Germ,
1 Eidotter,
500 g Mehl,
1/8 Liter Milch,
1 Pkg. Vanillezucker,
30 g Zucker,
1 Prise Salz
 

Germ, Mehl und Salz verrühren, Zucker, Butter, Milch und

Vanillezucker zugeben und zu einem Teig kneten. Den Teig abgedeckt ca. 20 Minuten gehen lassen. Nochmals den Teig durchkneten und weitere 20 Minuten

gehen lassen. Aus dem Teig vier gleichgroße Teile schneiden und zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Eigelb bestreichen. Im Ofen bei 180 Grad

Celsius ca. 20 Minuten backen. An der Oberseite je ein Kreuz einschneiden und weitere 15 Minuten backen.

Gutes Gelingen!